Feuerwehr – „volles Haus“ am Tag der offenen Tür

 

Das Glück ist mit den Tüchtigen – und verdientermaßen war das Wetter heute zum Tag der offenen Tür auch schön. Um 11 Uhr ging es los, standesgemäß mit dem Geheul der Sirene. An vielen Fahrten mit dem Feuerwehrauto konnten den ganzen Tag über Kinder und auch die Eltern teilnehmen. Vor dem Feuerwehrgebäude fanden Simulationen und verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt. Das Feuerwehrhaus konnte natürlich auch besichtigt werden, ebenso, wie die ausgestellten Rettungsfahrzeuge.

Es wurde auch Erbsensuppe angeboten und an den voll besetzten Ständen gab es auch was vom Grill und kühle Getränke. In der Fahrzeughalle wurde Kaffee und Kuchen angeboten.

 

Schießsport kennenlernen in der Schützenhalle Lindern

 

Zum Tag der offenen Tür, am 15.10.2017 von 14:00 bis 18:00 Uhr, laden die Sportschützen in die Schützenhalle Lindern ein. Dort können Kinder und Jugendliche das Sportschießen und den richtigen Umgang mit Sportwaffen kennen lernen. So kann man eventuell für sich ein tolles neues Hobby entdecken.

Kinder bis 12 Jahre können mit dem Lasergewehr üben, Kinder ab 12 Jahre mit dem Luftgewehr und Jugendliche ab 16 Jahre mit dem Kleinkalibergewehr schießen lernen.  Auch Wettkampfvorführungen finden statt.

Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Getränke werden angeboten. Die Sportschützen des Schützenvereins freuen sich auf Euch!

Schwarze Schaufenster (Politik) in Werlte

Da hat sich der HGV in Werlte ja was ganz Besonderes ausgedacht. Am vergangenen Wochenende wurden die Schaufenster vieler Geschäfte in Werlte mit schwarzer Folie beklebt. Darauf in weißen Lettern
So kann es aussehen, wenn DU nicht in Werlte kaufst! „Heimat shoppen“ reduziert die Umweltbelastung!

Das mag auch alles so sein, aber ich denke, dass die (weggebliebenen) Kunden hier nicht die richtigen Ansprechpartner sind. Außerdem wirkt der Spruch „Wenn DU nicht…. dann….!“ etwas drohend auf die Kunden, ich weiß nicht, ob das jeder so mag.

Vielleicht sollte man mal fragen, wo das Problem liegt. Seit den 1990er Jahren hat „Otto Normalverbraucher“ netto immer weniger in der Geldbörse, während die Gehälter der Großverdiener mit Überschallgeschwindigkeit immer weiter ansteigen. Und hier liegt doch das wirkliche Problem. Die reiche Oberschicht kauft weder hier noch in Werlte – die fliegen übers Wochenende mal eben nach New York, Barcelona, Abu Dhabi, London oder sonst wo hin. Die Kinder von denen spritzen sich auf irgendwelchen Promi-Inseln gegenseitig mit 1.000-Euro-Sekt nass und lachen sich eins (auch im Hinblick auf das große Erbe, ohne Abzüge!).

Die große Mehrheit, die teilweise auch mit zwei oder mehreren Jobs kaum Miete und Nebenkosten bezahlen kann, kann es sich fast nicht mehr leisten, in hiesigen Geschäften einzukaufen. Das, was den Normalos vom Staat zusätzlich aus den Taschen gezogen wurde und wird, muss man beim Einkaufen wieder einsparen. Ich persönlich arbeite in Teilzeit und Steuerklasse V, wenn ich da zu viele Stunden arbeiten würde, bliebe von meinem Gehalt kaum mehr was übrig, vermutlich müsste ich bei zu vielen Stunden irgendwann noch drauf zahlen….

Die meisten Geschäftsinhaber sind, soweit mir das bekannt ist, Wähler von „weiter so..“. Vielleicht sollte man sich da auch mal an die eigene Nase fassen und die Politik nicht nur an die „fetten Lobbyisten“ ausrichten, sondern auch mal an die große Mehrheit (die „kleinen Leute“ mit normalem/mittlerem Einkommen) denken. Wenn die mehr in der Tasche hätten, würden die bestimmt auch gern wieder in den heimischen Geschäften einkaufen gehen. Die Drohung „Wenn Du nicht….. dann…!“ sollte hier mal an die gerichtet werden, die für die Misere verantwortlich sind, nicht an die Opfer von falscher Politik!

Die Umweltbelastung kann man auch reduzieren, indem man viel schwarze Folie einspart. Wählt weiter so, oder was Ihr wollt, aber meckert dann bitte nicht anschließend über die Folgen.

 

 

 

Ökumenisches Begegnungsfest in Lindern

Zum ersten Mal findet in Lindern ein ökumenisches Begegnugsfest statt Dazu laden die katholische Kirchengemeinde (Pfarrer Thomas Mappilaparambil), die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (Pfarrer Jürgen Schwartz) und die Christengemeinde Emmanuel (Pastor Heinrich Zelmer) gemeinsam ein.

Am 23. September 2017 findet auf dem Schulgelände in Lindern zunächst um 16 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, anschließend öffnen dann gegen 17 Uhr die Stände auf dem Pausenhof des Schulzentrums.

Das Begegnungsfest soll dazu dienen, sich, und die verschiedenen Traditionen und Besonderheiten der einzelnen Kirchen kennen zu lernen. Alt und Jung sind dazu herzlich eingeladen. Unter Mitwirkung verschiedener Organisationen, wie den Messdienern, Jugendband Emmanuel, Trauerbesuchsdienst und weitere Jugendgruppen  wird das Begegnungsfest gestaltet. 

Sanierung der Tennishalle in Lindern

Die Tennishalle vom Tennisverein Lindern-Liener e.V., an der Vreeser Straße in Lindern, wird zurzeit saniert. Als erste Tennishalle im Landkreis Cloppenburg, erhält die Tennishalle drei Ascheplätze, auf denen künftig gespielt werden kann.

Die Tennishalle Lindern erhält drei neue Ascheplätze, als erste im Umkreis von ca. 80 km
Auftragen der Entkopplungsschicht. Foto: B. Thoben

Durch das patentierte Verfahren ist es nicht erforderlich, den alten Teppichbelag heraus zu reißen und teuer zu entsorgen. Hier wird als erster Arbeitsschritt feiner Mauersand als Entkopplungsschicht aufgetragen.  Vor der Halle wird der neue Belag in einer Maschine „angerührt“. Einige Arbeiter tragen dann mit einer Spezialmaschine, bahnweise den ca. 3 cm starken,  trittfesten Basisgrund des neuen Bodens verdichtet und geglättet auf, ähnlich wie eine Teermaschine im Straßenbau. Diese Spezialschicht besteht aus einem Tongranulat und weiteren Komponenten.

Verteilung des Basisgranulats
Die Basisschicht wird verdichtet und geglättet aufgetragen.
Kleinste Unebenheiten werden gleich beseitigt.

Um den Belag per Radlader in die Halle transportieren zu können, musste die Halle an einer Seite geöffnet werden.

Um die Halle befahren zu können, wurde ein Teil der Seitenwand geöffnet.

Nach diesem Arbeitsschritt kommt es zum dauerhaften Verlegen der PVC Tennislinierung, bevor dann die Verschleißschicht (Gleitschicht) aus speziellem Hydroslide-Tennissand aufgetragen wird und der Zustand eines „permanent gewässerten Sandplatzes“ entsteht.

Tennisspieler, die gewohnt sind, im Sommer auf Ascheplätzen zu spielen, brauchen sich so in der Wintersaison nicht umstellen. Zudem müssen keine speziellen Hallenschuhe mehr getragen werden.

Diese speziellen Indoor-Ascheplätze sind sehr pflegearm und müssen auch nicht gewässert werden. Nach dem Tennisspielen muss der Belag nur abgezogen werden.

Beim Spielen auf diesem Belag entstehen auch bei abrupten Stopps keine Furchen oder Löcher und man kann gut rutschen, Bänder und Gelenke werden so geschont.

Neben den Tennisplätzen werden auch die anderen Räumlichkeiten zurzeit saniert. Der ehemalige Squashraum wird künftig für andere sportliche und gymnastische Zwecke zu nutzen sein. Auch die Umkleideräume und sanitären Einrichtungen werden renoviert.

Zu Beginn der neuen Hallensaison (15. September), soll bereits auf dem neuen Belag gespielt werden können. Da im Umkreis von ca. 80 km keine weiteren Indoor-Ascheplätze zu finden sind, hoffen die Mitglieder des Tennisvereins, als neuer Pächter der Dreifeldhalle, auch auf Kundschaft aus dem Kreisgebiet und angrenzendem Emsland.

Bernd Thoben, vom Bauauschuss des TV Lindern-Liener e.V. im Gespräch mit den Facharbeitern.

Danke an Bernd Thoben für das Informationsmaterial.